
Philipp Wenz
Willkommen bei stockmanship.de:
Was für ein Jahr. Zunächst der lange und schneereiche Winter. Selbst der Mai war verhältnismäßig kalt und naß, eigentlich eher ein Aprilwetter. Den ersten Schnitt konnte man erst sehr spät, bei uns in der Gegend an Pfingsten (22./23.5.)! machen. Im Juni und Juli ist es dann heiß geworden, sehr heiß und trocken. Als ich von einer Woche Seminaren zurückkam, waren Wiesen und Weiden stellenweise ausgedorrt. Zum August der nächste Wetterumschwung: kühl und sehr viel Regen. Das, was im Juni/Juli gefehlt hat, kam im August doppelt herunter. Für alle Ackerbauern eine nervenaufreibende Zeit. Die Getreideernte ist noch nicht abgeschlossen, das Stroh liegt teilweise jetzt noch draußen. Das bereitet Landwirten Sorgen. Auf der anderen Seite sind die Getreidepreise wieder gestiegen. Aber so ist es immer: Des einen Freud ist des anderen Leid. Oder, um es noch mit einer anderen Volksweisheit zu sagen: Jede Medaille hat zwei Seiten. Und was den Ackerbauern freut, bedeutet höhere Kosten für den Mäster.
Warum ich das hier alles wieder anführe. Mir helfen solche Rückblicke Klarheit zu bekommen und den Blick zu öffnen. Was kommt als nächstes? Die Herbstbestellung ist noch nicht abgeschlossen. Das Absetzen der Kälber rückt näher. Die einen sehen diesem Datum, der Arbeit und dem Stress mit einem gewissen Unbehagen entgegen. Andere freuen sich auf den Zahltag, der mit dem Verkauf der Kälber verbunden ist und der doch letztendlich die Entlohnung für ein Jahr Arbeit ist. Was es wird, ist das, was wir daraus machen. Machen wir etwas schönes daraus!
Abb.:Tiere einer Herde gehen nacheinander ruhig durch ein Weidetor.Auf dieser Web-Seite möchte ich Ihnen Low-Stress-Stockmanship (stressarmer Umgang mit Tieren) vorstellen. Die größte Bedeutung hat es im Umgang mit Rindern, kann aber genauso mit Schafen, Ziegen, Damm- und Rotwild gemacht werden oder mit Kamelen (was man eben so hat...). Auf diese Art mit den Tieren umzugehen, vereinfacht die Arbeit ungemein und spart Arbeitskräfte, weil Mensch und Tier miteinander arbeiten, und nicht mehr gegeneinander. Dadurch erhöht sich die Freude, mit den Tieren zu arbeiten und mindert außerdem noch das Gefahrenpotential. Wenn Sie mehr über diese Art mit Rindern zu arbeiten kennen lernen möchten, lesen Sie auf der Seite Low-Stress-Stockmanship weiter. Wie LSS praktisch eingeführt werden kann, finden Sie hier.
In der Rubrik Schulung können Sie sich über die angebotenen Schulungen & Dienstleistungen informieren. Zum einen biete ich Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen mit und ohne praktischen Übungsteil an. Sie richten sich an Landwirte, Zucht- und Beratungseinrichtungen, die Ihren Mitgliedern dieses innovative Verfahren bekannt machen möchten. Zum anderen biete ich Low-Stress-Stockmanship als Dienstleistung an, z.B. für halb verwilderte Herden oder wenn Ihre Arbeitszeit knapp ist.
Das Thema Sicherheit im Umgang mit Weidetieren spielt immer wieder eine Rolle. LSS bietet hierfür wirklich praktische Hilfe. Lesen Sie mehr auf der Seite Sicherheit.
Zusätzliche Infos gibt es in dem
Flyer (272 kb, pdf), den Sie sich herunter laden, ausdrucken oder an andere weiter geben können.
Hier können Sie meinen Rundbrief bestellen. Wenn Sie ihn zukünftig auch bekommen wollen, schicken Sie mir eine eMail mit dem Stichwort "Rundbrief" und Ihrer Adresse. Er erscheint unregelmäßig 3 - 4 mal im Jahr und ist kostenfrei.